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Verkehrswegeplaner

Verkehrswegeplaner

Das Planen und Bauen von Verkehrswegen ist ein Arbeitsgebiet des Bauingenieurs. Eine Unterteilung der Tätigkeit kann nach der Art der Verkehrswege erfolgen:
- Straßen- und Wegebau
- Eisenbahnbau
- Wasserwegebau Weitere Tätigkeiten sind die Planung dessen, was auf oder an den Verkehrswegen stattfindet:
- Verkehrsplanung (z. B. im ÖPNV)
  - Erstellen von Fahrplan, Umlaufplan und Dienstplan
  - Optimieren des Fahrzeugeinsatzes mit Methoden des Operations Research (OR)
- Stadtplanung und Regionalplanung

Siehe auch


- Verkehrswesen
- Verkehrsbauwesen
- Verkehrsingenieurwesen Kategorie:Verkehr Kategorie:Beruf

Bauingenieur

Ein Bauingenieur löst ingenieurtechnische Fragestellungen bei der Konzeption, der Planung, dem Bau, Umbau, Betrieb, Instandhaltung und Abbruch von Bauwerken. Der Beruf ist aus dem Beruf des Baumeisters hervorgegangen. Die Berufsbezeichnung "Bauingenieur" ist in Deutschland gesetzlich geschützt und setzt in der Regel ein Ingenieur-Diplom einer staatlich anerkannten (Fach-)Hochschule voraus (Diplomingenieur). Je nach Arbeitsgebiet kann sich der Bauingenieur z. B. auch als
- Tragwerksplaner bzw. umgangssprachlich Statiker
- Bauleiter / Projektmanager
- Bauphysiker
- Wasserbauingenieur
- Verkehrswegeplaner
- Facheinkäufer für Bauleistungen
- Bodengutachter
- Tiefbauingenieur oder
- Facility Manager spezialisieren. Bauingenieure können tätig werden bei:
- Baufirmen (z. B. Generalunternehmern, Generalübernehmern)
- Behörden und Ämtern (z. B. Bauverwaltung, Umweltbehörden)
- Ingenieurbüros oder in freiberuflicher Tätikgkeit
- Auftraggebern (z. B. Öffentliche Hand, Investoren, Eisenbahngesellschaften)
- Versicherungen (z. B. als Gutachter)
- Sonstigen Berühmte und bedeutende Bauingenieure findet man unten unter "Einordnung: Bauingenieur".

Siehe auch


- Studium des Bauingenieurs
- Bauwesen
- Portal:Architektur und Bauwesen

Weblinks


- Fachzeitschrift Bauingenieur, http://www.technikwissen.de/bauing/suche/suche.asp
- Webseite zum Thema Bauingenieur, http://www.werde-bauingenieur.de/
- Online-Magazin für Bauingenieure, http://www.bauingenieur24.de Kategorie:Technik Kategorie:Bauingenieurwesen ! Kategorie:Beruf

Verkehrsplanung

Die Verkehrsplanung ist ein Arbeitsgebiet im Verkehrswesen (speziell im Verkehrsbauwesen und im Verkehrsingenieurwesen), dessen Aufgabe in der optimalen Gestaltung von Verkehrssystemen liegt - unter Berücksichtigung von qualitativen und quantitativen Anforderungen an die Wirtschaftlichkeit, Leistungsfähigkeit und Sicherheit von Verkehrsprozessen für jetzige und kommende Generationen (Prinzip der Nachhaltigkeit) basierend auf Kenntnissen über den Verkehrsablauf, über die Verkehrstechnik und über die Verkehrsorganisation. Die Verkehrsplanung entstand in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts aus dem Bauingenieurwesen, insbesondere aus den Bereichen Entwurf und Bemessung von Verkehrsanlagen sowie der Raum- und Stadtplanung, der Architektur und dem Vermessungsingenieurwesen. Inzwischen hat sich die Verkehrsplanung als eigenständiges Arbeitsgebiet innerhalb der Verkehrswissenschaften etabliert.

Begriffsbedeutungen

Je nach Zusammenhang kann der Begriff Verkehrsplanung unterschiedliche Bedeutung haben. So meint dieser Begriff u. a.
- die konzeptionelle Tätigkeit zur langfristigen Entwicklung des Verkehrsraums im Rahmen einer Leitplanung (Generalverkehrsplanung),
- den Entwurf und Dimensionierung von Verkehrsinfrastrukturanlagen sowie Verkehrsnetzgestaltung (Verkehrsplanung im herkömmlichen Sinne, vgl. Verkehrsbauwesen),
- innerhalb des Verkehrsingenieurwesens das Erarbeiten von Betriebsplänen für öffentliche Verkehrssysteme (buchstäblich "Planung des Verkehrs", z. B. Fahrplangestaltung, Fahrzeugeinsatz- und Instandsetzungspläne),
- die Untersuchung von Verkehrsströmen in einem abgegrenzten Verkehrsraum mittels Verkehrsanalyse, Verkehrserhebungen sowie Mitteln der Optimierung, auch als Theoretische Verkehrsplanung bezeichnet,
- die Gestaltung von integrierten Verkehrssystemen unter Berücksichtigung der spezifischen Eigenschaften der Verkehrszweige und ihrer Verkehrsmittel (u. a.Verkehrsbauwesen, Verkehrstechnik, Verkehrsbetriebstechnologie), den Belangen verschiedener Planungsautoritäten (Umweltplanung, Siedlungentwicklungsplanung etc.) und betroffener Personengruppen sowie der Systemumgebung - auch als Integrierte Verkehrsplanung bezeichnet,
- insbesondere in der volkswirtschaftlcihen Planung von Zentralverwaltungswirtschaften: Durchsetzung verkehrspolitischer und -wirtschaftlicher Zielsetzungen durch Festsetzung des künftigen Verkehrsangebotes (damit Gestaltung des gesamten Verkehrswesens) auf Basis von Bedarfsprognosen.
- Ungebräuchlich: Vorbereitung für eine Reise (Reiseplanung) oder eine Fahrt.

Aufgaben

Aufgabe der Verkehrsplanung ist es u.a. Wirkungen von Maßnahmen, die den Verkehr beeinflussen, abzuschätzen. Diese Wirkungen sollten im Idealfall eine Verbesserung des Ist-Zustandes herbeiführen. Die Verkehrplanung beeinflusst den Verkehr mittel- bis langfristig mittels verschiedener Verkehrsplanungsinstrumente. Sie behandelt verschiedene Aspekte und vermittelt zwischen verschiedenen Akteuren, die mit dem Verkehrssystem oder seinen Wirkungen in Verbindung stehen:
- Politische Aspekte (z. B. Bundesverkehrswegeplanung, regionale Entwicklungsplanungen, allg. Verkehrspolitik),
- Wirtschaftliche Aspekte (Verkehrssysteme müssen sich rechnen),
- Konstruktive Aspekte (Infrastruktur, Fahrzeuge, Energie),
- Soziale Aspekte (Erreichbarkeit, Verfügbarkeit, kurz: Mobilität, vgl. auch Verkehrspsychologie),
- Betriebliche Aspekte (Schnittstelle zum Verkehrsingenieurwesen, berücksichtigt Teilbereiche "Individualverkehr" und "Öffentlicher Verkehr"),
- Einfluss der Systemumgebung (Umgebungs- bzw. Umweltaspekte), also der zum Verkehrsraum benachbarten Räume und Systeme, wie z. B. andere Wirtschaftszweige, andere Regionen, das Ausland, die Biosphäre (vgl. Verkehrsökologie). Die Arbeit in der Verkehrsplanung ist durch die Wirkung folgender Faktoren gekennzeichnet:
- Langlebigkeit der Verkehrsinfrastruktur: Einmal geplant, einmal gebaut - das Projekt muss gelungen sein.
- Netzcharakter: Die Strukturen des Verkehrswesens sind flächendeckend. Änderungen sind daher sehr ressourcenintensiv. Reaktionen der Struktur auf Änderungen sind komplex.
- Planungsparadigmen: Das Verkehrswesen ist ein gesellschaftlich weit verknüpftes Gebilde, was häufigen und v. a. vielseitigen Einflüssen unterworfen ist. Hier besteht die Notwendigkeit zwischen dem Ausgleich bzw. zur Weiterentwicklung.
- Schwankende Nachfrage: Ob Ferienstau, tägliche Rush-Hour oder die Wochenend-Pendler. Das Verkehrssystem unterliegt einer sehr wechselvollen Nutzungsintensität.
- Verkehrsleistung ist eine Dienstleistung: Die Kapazität muss so bemessen sein, dass jede Nachfrage sofort befriedigt wird, denn man kann Verkehrsdienstleistungen nicht auf Vorrat produzieren. Das hierdurch entstehende Problem von Kapazitätsengpässen (vgl. schwankende Nachfrage) kann durch intelligentes Verkehrssystem- bzw. Mobilitätsmanagement gelöst werden.
- Viele Interessengruppen: Neben den "Insidern" des Verkehrssystems verfolgen auch Politiker, Nutzergruppen, Geschädigte und weitere Akteure ihre Interessen. Aufgabe der "Integrierten Verkehrsplanung" ist die Vermittlung zwischen allen Interessen.
- Konkurrierende Verkehrszweige: Jeder heute existierende Verkehrszweig ist im Rahmen seines spezifischen Angebots für eine ebenso spezifische Nachfrage bestimmt. Die intelligente Verknpüfung der verschiedenen Systeme ist ebenfalls eine Besonderheit in der Arbeit der Verkehrsplanung (Entwurf und Konzeption) sowie der Logistik bzw. Verkehrsbetriebstechnik (im alltäglichen Geschäft).

Siehe auch


- Fundamentaldiagramm
- Mobilität
- Verkehr
- Fußverkehr
- Verkehrssystem
- Verkehrsträger
- Verkehrszweig
- Verkehrswissenschaften
- Hochschule für Verkehrswesen

Weblinks


- [http://www.studienberatung.tu-berlin.de/faecher/verkehr/verkehr.html Erklärung zum Diplomstudiengang Verkehrswesen von der TU-Berlin]
- [http://dmoz.org/World/Deutsch/Wissenschaft/Ingenieurwissenschaften/Verkehr/ Linkliste bei dmoz.de zum Thema Verkehr (Mit Unterkategorie für Fakultäten)] Kategorie:Verkehr Kategorie:Verkehrstechnik Kategorie:Transport & Verkehr

Fahrplan

Ein Fahrplan legt im öffentlichen Personennah- und -fernverkehr und im Schienengüterverkehr die Ankunfts- und Abfahrtszeiten eines Verkehrsmittels an den jeweiligen Haltestellen fest. Daneben bezeichnet der Begriff auch die entsprechenden Medien zur Darstellung des Plans. Einen besonderen Stellenwert nimmt der Taktfahrplan ein. Er zeichnet sich durch leichte Merkbarkeit aus, weil sich die Abfahrts- und Ankunftszeiten in periodischen Abständen wiederholen. Mit Abfahrtszeit ist in Deutschland sowie Nord- und Westeuropa der Zeitpunkt bzw. die genau bestimmbare Uhrzeit gemeint, zu der ein Verkehrsmittel eine Haltestelle oder einen vergleichbaren Abfahrtsort verlässt. Der Terminus Fahrt bezieht sich hierbei auf rollende Verkehrsmittel. In Marokko oder anderen südlichen Ländern bezeichnet die Abfahrtszeit dagegen oft das Einfinden der Passagiere, gefahren wird meist später.

Fahrplanperiode

Ein Fahrplan gilt in der Regel für einen bestimmten Zeitabschnitt, die Fahrplanperiode. Spricht man von der aktuellen Fahrplanperiode, so meint man einen zur Zeit gültigen Fahrplan. Bis zum Jahr 2002 fand bei den europäischen Eisenbahnen jeweils einmal im Jahr, und zwar an einem Sonntag Ende Mai oder Anfang Juni der Fahrplanwechsel statt. In Deutschland wurde bis Anfang der 90er Jahre die Fahrplanperiode in einen Sommer- und Winterabschnitt geteilt und in getrennten Kursbüchern veröffentlicht. Es gab also zwei Fahrplanabschnitte pro Jahr, die auch als Sommerfahrplan und Winterfahrplan bezeichnet wurden. In der Schweiz wurde bereits 1989 der Jahresfahrplan wieder eingeführt – wie vor 1909. Im Dezember 2002 wurde auch in Deutschland der Jahresfahrplan eingeführt. Die Änderung hat das Forum Train Europe (FTE) beschlossen, dem auch die Bahnen im deutschsprachigen Raum gehören. Seitdem findet der Fahrplanwechsel immer am zweiten Sonntag im Dezember statt. Statt des "Sommerfahrplans" gibt es nun den kleinen Fahrplanwechsel jeweils im Juni des Fahrplanjahres.

Fahrplangebundene Verkehrsmittel


- Bahnen inkl. Seilbahnen, Zahnradbahnen, Bergbahnen, U-Bahnen, Straßenbahnen
- Busse
- Linienschiffe
- Flugzeuge - siehe Flugplan (Fluggesellschaft)

Darstellung

Veröffentlicht wird der Fahrplan in Form eines Kursbuchs, eines Aushangfahrplans oder in elektronischen Medien. Er kann auch grafisch in Form eines Zeit-Wege-Diagramms (Bildfahrplans) dargestellt werden. Für innerdienstliche Zwecke werden die Fahrpläne als Buchfahrpläne, Fahrzeitenhefte, Geschwindigkeitshefte, Bahnhofsfahrordnung und elektronisch in der Ebula veröffentlicht. Temporäre Abweichungen vom gültigen Fahrplan werden bei der Deutschen Bahn im Reisenden-Informationssystem angezeigt. Über die Reiseauskunft der Deutschen Bahn werden sie auch Internet-Nutzern zur Verfügung gestellt.

Aushangfahrplan

An Bushaltestellen gibt es meistens für jede Linie einen eigenen Aushangfahrplan, auf dem der Linienverlauf und die Abfahrtszeiten für eine bestimmte Linie verzeichnet sind, da die Ankunftszeit bei Bussen durch die geringe Haltedauer meist gleich der Abfahrtszeit ist. Die Abfahrtszeiten auf einem Aushangfahrplan sind nach Wochentagen (meist Montag-Freitag (selten Montag-Donnerstag, Freitag), Samstag, Sonn- und Feiertage) sortiert und haben für jede Stunde des Tages (zu denen auch Abfahrten stattfinden) eine Zeile. An Bahnhöfen gibt es meistens sowohl einen Abfahrtsplan wie auch einen Ankunftsplan für alle Eisenbahn- oder S-Bahn-Linien. An reinen S-Bahn-Haltestellen wird in Deutschland meistens wie an den Bushaltestellen verfahren. Seit Aushangfahrpläne auch über die Fahrgastinformationssysteme im Internet verfügbar sind, hat sich der Begriff "Küchenschrankfahrplan" herausgebildet, weil man sich den ausgedruckten Plan seiner persönlichen Buslinie(n) zuhause an seinen Küchenschrank pinnt.

Abfahrtsplan und Ankunftsplan

Beide sind meist an ÖPNV-Haltestellen hängende Pläne. Sie sind Ausschnitte aus dem Fahrplan, in dem alle Züge oder Busse und deren Abfahrts- und Ankunftsbahnsteige/-bussteige verzeichnet sind. Auf dem Abfahrtsplan sind die von dieser oder einer anderen Haltestelle abgehenden Verbindungen verzeichnet, außerdem die Haltestellen, die die jeweilige Bahn oder der jeweilige Bus noch anfahren werden, und meist auch die Uhrzeit, zu der diese dort ankommen werden. Auf dem Ankunftsplan sind die an dieser oder einer anderen Haltestelle ankommenden Verbindungen verzeichnet und die Haltestellen, die die jeweilige Bahn oder der jeweilige Bus schon angefahren hat, und meist auch die Uhrzeit, zu der diese(r) dort abgefahren ist. Auf dem Ankunftsplan stehen auch die Züge oder Busse, die an dieser Haltestelle enden und die Ankunftsbahnsteige/Ankunftsbussteige, auf denen die Busse oder Züge ankommen. In beiden Plänen sind die abfahrenden und die ankommenden Züge jeweils chronologisch geordnet, die Angaben zu Fahrten an bestimmten Wochentagen sind durch spezielle Symbole oder Fußnoten gekennzeichnet. Bei der Deutschen Bahn und in der Schweiz ist der Abfahrtsplan immer gelb gefärbt, der Ankunftsplan weiß. An großen Bahnhöfen werden Fahrpläne dynamisch und mit aktueller Zusatzinformation auf Abfahrtstafeln dargestellt.

Fahrplan im übertragenen Sinn

In der Projektplanung spricht man ebenfalls von Fahrplänen oder Roadmaps, in denen die Zeitfenster für Tätigkeiten und Meilensteine festgelegt werden. Bekanntes Beispiel ist die Roadmap (Nahostkonflikt).

Weblinks


- [http://www.fahrplan-online.de internationale Fahrplanauskünfte im Internet]
- [http://www.pro-bahn.de/auskunft/index.html Fahrplanübersicht (Pro Bahn)]
- [http://mct.sbb.ch/mct/reisen.htm Fahrplan der SBB Schweizer Bundesbahn]
- [http://reiseauskunft.bahn.de/bin/bhftafel.exe/dn Reiseverbindungen der Deutschen Bahn]
- [http://home.arcor.de/e.lauterbach/auskunft/fplan.html Eine alternative Eingabemaske für die Reiseauskunft der Deutschen Bahn AG]
- [http://fahrplan.oebb.at/ Online Fahrplanauskunft der Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB)] Kategorie:Fahrplan ja:時刻表

Operations-Research

Operations Research (auch operational research), kurz OR, ist ein Teilgebiet der Angewandten Mathematik, das sich mit dem Optimieren bestimmter Prozesse oder Verfahren beschäftigt.

Überblick

Der Begriff "Operations Research" stammt ursprünglich aus dem Militärwesen (siehe auch Operation). Fragestellungen waren unter anderem die optimale Menge von Schiffen und Begleitschutz für Schiffskonvois oder eine optimale Breite von Bombenteppichen in Bezug auf Genauigkeit und Streubreite. Nach dem 2. Weltkrieg verlagerte sich die Forschung in ökonomische Bereiche. OR findet sowohl in den Ingenieurwissenschaften, als auch in den Wirtschaftswissenschaften (v. a. der Wirtschaftsinformatik) Anwendung, daher wird es auch oft als Unternehmensforschung bezeichnet. Es gibt hierbei zwei Hauptgebiete: die lineare und die nicht-lineare Optimierung. Mathematische Entscheidungsvorbereitung erfordert fundierte Kenntnisse in den Bereichen Matrizenrechnung, Vektoranalysis, Stochastik und Graphentheorie. Viele praktische Probleme des OR können heute mit entsprechenden Softwareprodukten gelöst werden.

Bekannte Probleme des OR


- Königsberger Brückenproblem
- Briefträgerproblem (Chinese postman problem)
- Problem des Handlungsreisenden
- Rucksackproblem
- Vier-Farben-Satz Diese können oftmals als Wegeprobleme mit Hilfe von Verfahren aus der Graphentheorie modelliert werden. Siehe auch: Netzplantechnik, Transportproblem, Umladeproblem, Zuordnungsproblem, Paarungen in Graphen, Arbeitsplanung

Lösungsverfahren im OR


- Lineare Optimierung
- Simplex-Verfahren
- Branch and Bound
- Dynamische Optimierung
- Heuristische Verfahren
  - Lokale Suche
  - Tabu-Suche
  - Genetischer Algorithmus
  - Simulierte Abkühlung (simulated annealing)
  - Ameisenoptimierung Siehe auch: Paretooptimierung, Logistik, Spieltheorie, Simulation

Literatur


- Domschke, Wolfgang; Drexl, Andreas: Einführung in Operations Research. 6 Auflage. Springer, Berlin 2005. ISBN 3-540-23431-4
- Kathöfer, Ulrich; Müller-Funk, Ulrich: Operations Research. Utb 2005. ISBN 3-825-22712-X
- Oppitz/Volker Nollau, Volker: Taschenbuch Wirtschaftlichkeitsrechnung, Carl Hanser Verlag 2003, 400 S., ISBN 3446224637
- Oppitz, Volker: Gabler Lexikon Wirtschaftlichkeitsberechnung, Gabler-Verlag 1995, 629 S., ISBN 3409199519 Kategorie:Optimierung ja:オペレーションズリサーチ

Regionalplanung

Die Regionalplanung dient unterhalb der Raumordnung auf Landesebene der Konkretisierung, der fachlichen Integration und Umsetzung landesplanerischer Ziele. Sie nimmt damit eine vermittelnde Stellung zwischen Land und Kommunen ein. Übergeordnet bestehen auf Ebene des Bundes und der Länder die Vorgaben der Raumordnung, welche vorwiegend textliche Festsetzungen enthält. Auf Ebene der Länder wird die Raumordnung durch die Landesentwicklungspläne ergänzt. Darunter findet sich die Regionalplanung, welche für Teilräume eines Bundeslandes (z. B. Freistaat Sachsen: Drei Regionalpläne) textliche und grafische Planungsvorgaben enthält. Unterhalb der Ebene der Regionalplanung angesiedelt ist die unverbindliche Bauleitplanung in der Form der Flächennutzungspläne, welche das Gebiet einer Kommune abdecken. Als unterste Ebene besteht die verbindliche Bauleitplanung in Form des Bebauungsplans auf Stadtteil- und Quartiersebene. Grundsätzlich soll sich die Planung auf einer Ebene an der Planung der übergeordneten Ebene orientieren bzw. sich aus ihr entwickeln. Andererseits ist in Deutschland das Gegenstromprinzip verankert, demzufolge sich die Planungen vertikal in beide Richtungen beeinflussen sollen. In jedem Fall sind die berechtigten Interessen der Betroffenen zu hören und bei Konflikten gegeneinander abzuwägen. Die Regionalplanung hat vor allem folgende Aufgaben:
- Aufstellung und Fortschreibung des Regionalplanes
- Integration des Landschaftsrahmenplans für die Region in den Regionalplan
- Beratung der Träger der Bauleitplanung, der anderen öffentlichen sowie der sonstigen (privaten) Planungsträger
- Mitwirkung bei der Aufstellung und Fortschreibung des Landesentwicklungsplanes und der fachlichen Entwicklungspläne des Landes
- Durchführung von Raumordnungsverfahren
- Mitwirkung bei den Fachplanungen des Landes
- Regionalpolitische Initiativen zur Förderung und Entwicklung der Region
- Kooperation mit Trägern regionaler Gemeinschaftsaufgaben Ein Beispiel der Aufgabe der Regionalplanung ist die Ausweisung von für Einzelhandel vorgesehenen Flächen (zur Abstimmung der nach geordneten Flächen- und Bebauungspläne) entsprechend den Vorgaben der Landesplanung und der Zentrale-Orte-Systems. Ein Fehlen entsprechender regionalplanerischer Vorgaben kann zum unerwünschten Wildwuchs von Flächenausweisungen aus kommunaler Ebene führen, wie in den ersten Jahren nach der Wiedervereinigung in den neuen Bundesländern zu beobachten. Als Träger der Regionalplanung, also zur Umsetzung dieser Aufgaben wurden in einigen Bundesländern spezielle Körperschaften des öffentlichen Rechts gebildet, die Regionalverbände oder Regionen.

Raumplanung in Baden-Württemberg

In Baden-Württemberg wurden zum 1. Januar 1973 durch das "Zweite Gesetz zur Verwaltungsreform (Regionalverbandsgesetz) vom 26. Juli 1971 (GBl. S. 336)" insgesamt 12 solcher Regionalverbände eingerichtet. Der Regionalverband Mittlerer Neckar mit Sitz in Stuttgart erhielt später weitergehende Zuständigkeiten und wurde daher in die Region Stuttgart überführt. Diese Region erhielt eine direkt vom Volk gewählte Vertretung, die Regionalversammlung. ----

Literatur


- Akademie für Raumforschung und Landesplanung (ARL) (Hrsg.): Zukunft der Regionalplanung. 2000 (?)
- Dietrich Fürst, Ernst-Hasso Ritter: Landesentwicklungsplanung und Regionalplanung, Werner, Düsseldorf 1993, ISBN 3-8041-1583-7
- Volker Seifert: Regionalplanung, Westermann, Braunschweig 1993, ISBN 3-14-160290-5

Weblinks


- [http://www.indikatorenportal.de/ Indikatorenportal für Nachhaltige Kommunalentwicklung] Zunehmend finden auch strategische Ansätze aus der Unternehmensführung Einzug in die Regionalplanung. Siehe hierzu z.B.
- [http://www.Regional-Strategie Regional-Strategie.de] Kategorie:Raumplanung Kategorie:Kommunalpolitik

Verkehrsbauwesen

Das Verkehrsbauwesen (auch als Verkehrswegebau bezeichnet) als Spezialbereich des Bauingenieurwesens bzw. der Verkehrswissenschaften behandelt die Planung und den Entwurf, die Konstrukion, die Instandsetzung und Erhaltung sowie die Sanierung oder den Abbruch der baulichen Anlagen des Verkehrswesens (Verkehrsinfrastruktur). Das Verkehrsbauwesen ist eines der Kernfächer des Bauingenieurwesens, welches international als "Zivilingenieurwesen" benannt das Pendant zum Militäringenieurwesen bildete. Naturgemäß war eine Tätigkeit der Pioniere der Landverkehrswegebau. Inhalte sind u.a. Dimensionierung und Aufbau von Unterbau und Oberbau der Verkehrsinfrastruktur, Trassierung und Bauplanung. Arbeitsbereiche im Verkehrsbauwesen sind u.a.:
- Straßen- und Wegebau
- Verkehrsplanung
- Planung und Bau von Anlagen des Luftverkehrs
- Verkehrswasserbau
- Eisenbahnbau und Gleistechnik
- Raumplanung und Städtebau

Siehe auch:


- Verkehrsbauwerk
- Verkehrsknoten
- Verkehrsweg
- Verkehrsanlage
- Verkehrswissenschaften
- Verkehrsingenieurwesen
- Hochschule für Verkehrswesen

Weblinks


- [http://www.studienberatung.tu-berlin.de/faecher/verkehr/verkehr.html Diplomstudiengang Verkehrswesen an der TU-Berlin]
- http://www.ruhr-uni-bochum.de/verkehrswesen/
- http://www.ifv.uni-karlsruhe.de/
- [http://www.hfv-dd.de/ Traditionsseiten für die Fachschaft Verkehrswissenschaften Dresden]
- [http://www.vkw.tu-dresden.de/ Fakultät Verkehrswissenschaften "Friedrich List"] Kategorie:Verkehrstechnik Kategorie:Verkehrsbauwerk

Kategorie:Verkehr

Kategorie:Transport & Verkehr

Canberra

Canberra er hovedstaden i Australia, den ble reist midt mellom de to viktigste australske byene Melbourne og Sydney. Kategori:Hovedsteder i Oseania kategori:Byer i Australia ja:キャンベラ ko:캔버라 simple:Canberra zh-min-nan:Canberra

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