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Dach
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Das Dach (altgermanisch) schützt das Gebäude und die darin lebenden Menschen oder darin untergebrachten Einrichtungen vor Umwelteinflüssen wie Niederschlag, Sonneneinstrahlung, Temperaturverlusten, Industriebelastungen, Staub und Wind.
Weiter hat ein Dach auch die Aufgabe durch architektonische Gestaltung die Landschaft zu gestalten.
Bezeichnungen am Dach
Wind
Die Dachtraufe ist die untere waagrechte Kante der Dachfläche. Meist ist hier die Dachrinne angebracht.
Oben, die höchste waagrechte Kante, ist der Dachfirst, kurz First.
Der Ortgang oder das Ort ist die Kante am Dachrand der Giebelwand. Er verbindet Traufe und First und begrenzt den Giebel nach oben.
Kanten, an denen zwei Dachflächen zusammentreffen, sind
Grate, wenn sie eine Außenecke bilden, und
Kehlen, wenn sie eine Innenecke bilden.
Die kleine dreieckige Dachfläche über dem Giebel nennt sich Walm.
Ein abgewalmtes Satteldach wird dann zum Walmdach.
Ein Punkt, an dem drei oder mehr Dachflächen aufeinanderstoßen, heißt Anfallpunkt, zum Beispiel die Spitze des Walms.
Jede Unterbrechung oder Durchdringung der Dachhaut nennt sich Dachöffnung, unter anderem auch die Dachgauben.
Mit Firsthöhe bezeichnet man das Abstandsmaß von Oberkante anbaufähiger Straßenverkehrsfläche bis Oberkante Dachhaut des Firstes.
Mit Drempel oder Kniestock ist der Bereich des Dachgeschosses gemeint, der noch senkrechte Wände hat, also das Abstandsmaß von Oberkante Rohdecke Dachgeschoss bis zum Schnittpunkt der Verlängerung der Außenwand mit der Unterkante der Dachkonstruktion.
Als Dachstuhl bezeichnet man das Dachgerüst, dass die Außenhaut des Dachs aufnimmt, z. B. die Dachziegel oder Dachpappe. Die Balken, die parallel zum First verlaufen, heißen Pfetten. Sie tragen die senkrecht zu ihnen ausgerichteten Sparren, die auch die Dachschräge bilden. Waagerecht auf die Sparren werden die Dachlatten genagelt, die die Dachpfannen halten.
Dachformen
Dächer lassen sich unter anderem nach ihrer Form einteilen. Viele Dächer sind jedoch Kombinationen aus verschiedenen Formen oder Mischformen.
- Flachdach
- Flachgeneigtes Dach und Steildach (ab 22° Neigung)
- Pultdach (nur eine Dachfläche)
- Satteldach (klassische Dachform, zwei Dachflächen)
- Walmdach (vier Dachflächen)
- Krüppelwalmdach
- Mansarddach
- Tonnendach (halbrund, wie ein liegender Zylinder)
- Bogendach (flacher als das Tonnendach)
- Halbtonnendach (aufgesetzter Viertelzylinder)
- Sheddach (Sägezahndach, oft bei Fabrikhallen)
- Zeltdach oder Turmdach (Pyramidendach)
- Schmetterlingsdach (nach innen geneigte Dachflächen)
- Schleppdach (oft für Zubauten am Haus benutzt)
- Rhombendach
- Zwerchdach (mit quer zum Hauptdach verlaufendem Giebel)
- Paralleldach bzw. Muldendach (Satteldach mit mind. 2 Giebeln)
- Grabendach (Schmetterlingsdach mit mind. 2 Giebeln)
- Faltendach (ähnelt dem Rhombendach hat aber doppelt soviele Giebel)
- Ringpultdach
- Kegeldach (wie Zeltdach, jedoch rund)
- Kuppeldach
- Zwiebelhelm (eine runde geschwungene Form mit einer Spitze oben konkav, unten konvex)
- Glockendach (ähnelt dem Zwiebeldach, jedoch oben konvex, und unten konkav)
- hyperbolisch-paraboloides Dach
Siehe auch: Dachkonstruktion
Dachneigung
Hauptartikel: Dachneigung
Unter der Dachneigung versteht man das Gefälle einer Dachfläche.
Dachausmittlung
Hauptartikel: Dachausmittlung
Unter Dachausmittlung versteht man das Verschneiden verschiedener Dachflächen eines Gebäudes oder mehrerer Gebäudeflächen miteinander. Diese Verschneidung ist eine relativ komplizierte geometrische Konstruktion.
Ziel der Dachausmittlung ist es, eine gleichmäßige Dachform zu erzeugen und ordentliche wasserabführende Verschneidungen der Dachflächen zu erhalten.
Dachdeckung
Hauptartikel: Dachdeckung
Es gibt eine Vielzahl von Materialien, die für die Eindeckung oder Abdichtung genutzt werden. Unter Abdichtung versteht man eine wasserdichte Ausführung bei Flachdächern, ein eingedecktes Dach ist lediglich regendicht.
- Abdichtung
- Bitumen-Schweißbahn
- Kunststoff-Dachbahnen aus weichmacherhaltigem Polyvinylchlorid (PVC-P)
- Metall - in der Regel Bahnen aus Edelstahl, die miteinander verschweißt werden
- Stahlbeton - Als sog. WU (= Wasserundurchlässiger) Beton
- Lehm - in Asien und Afrika, aber auch dort nur in Gegenden mit relativ geringem Niederschlag
- Eindeckung
- Dachsteine - aus Beton
- Dachziegel - aus Ton
- Stein - Schiefer, Gneiss
- Faserzement (früher Asbestzement) - zum Beispiel "Eternit", ebene Platten oder Wellplatten
- Reet oder Stroh, Matten und Blätter
- Holz - Bretter oder Schindeln
- Metall - flaches, gewelltes oder Trapezblech aus verzinktem Stahl, Zink, Kupfer, Aluminium, Blei oder Edelstahl
- Kunststoff - ebene oder gewellte Platten oder Folien
- Bitumen-Dachbahn (V13 DIN 52 143 - umgangsspr. oft als Dachpappe bezeichnet) im allgemeinen nur unter der eigentlichen Deckung oder auf Nebengebäuden.
- Solarmodule
Dachaufbau
Dächer lassen sich auch nach ihrem Aufbau einteilen in
- einschalige Dächer (Warmdächer)
- zweischalige Dächer (Kaltdächer)
- Umkehrdächer
- Drempel
Redewendungen
Es gibt die Redewendung "alles unter Dach und Fach bringen", die soviel bedeutet, wie dass alles erfolgreich abgeschlossen wird. Diese Redewendung leitet sich von der Tatsache ab, dass ein Haus(bau) früher als fertig betrachtet wurde, wenn Dach und Fachwerk abgeschlossen waren.
Weiterhin existiert die Redewendung "jemandem auf's Dach steigen". Sie stammt aus der germanischen Frühzeit und bedeutet soviel, wie 'jemanden zurechtweisen' und 'öffentlich bloßstellen'. Sie leitet sich von dem alten Brauch ab, einem Mann das Dach abzudecken, wenn dieser gegen die Ordnung verstoßen hat. Unter Ordnung ist dabei sowohl die Rechtsordnung zu verstehen wie auch die moralisch gesellschaftlichen Regeln. So wurde insbesondere dem das Dach abgedeckt, der die Herrschaftsstellung im Haushalt an seine Frau verloren hatte oder von ihr geschlagen wurde. Der Brauch wurde hauptsächlich von den Nachbarn durchgeführt, die den Mann damit bloßstellen wollten. Das Dach steht dabei synonym für Haus, Schutz und Sicherheit. Der so diskreditierte Mann mußte das Dach auch alleine wieder richten.
Weblinks
- [http://www.dach.de www.dach.de]
- [http://www.dachdecker.de www.dachdecker.de - ZVDH Zentralverband des Deutschen Dachdeckerhandwerks]
- [http://www.dach-info.com www.dach-info.com - Unabhängiges Special Interest Portal rund um Dach, Wand, Solar und Wärmeschutz mit vielen Infos, Firmendatenbank, Newsletter und einem Diskussionsforum]
- [http://www.infoline-geneigtes-dach.de Infoline - Geneigtes Dach] - Online-Lexikon mit Basiswissen, Beispielen, Terminen, Adressen, ...
Kategorie:Dach
ja:屋根
Niederschlag
Der Begriff Niederschlag bezeichnet in der Meteorologie Wasser, das in flüssiger oder fester Form aus der Atmosphäre auf die Erde fällt. Er entsteht durch Kondensation der Feuchtigkeit in der Luft. Die Größe der kondensierten Teilchen muß einen bestimmten Wert überschreiten, damit der Niederschlag die Erdoberfläche erreicht. Durch den Niederschlag wird der atmosphärische Wasserkreislauf geschlossen. Die Häufigkeit und die durchschnittliche Menge des Niederschlages sind charakteristisch für geographische Gebiete. Der Niederschlag ist ein Faktor der das lokale Klima bestimmt.
Besonders für die Landwirtschaft ist dies relevant, da erst ab einer bestimmten Niederschlagsmenge erfolgreicher Regenfeldbau möglich ist und verschiedenen Niederschlagsmengen bestimmte Vegetationsformen zugeordnet werden können.
Niederschlagsmessung
Die Messung des Niederschlags geschieht mit verschiedenen Messgeräten. Die meisten Niederschlagsmesser sammeln den Niederschlag in einem Messgefäss. Dies entspricht einer punktuellen Niederschlagsmessung.
Die Messeinheit beträgt mm. Ein mm entspricht dabei der Wasserhöhe von 1 mm, welche sich ergeben würde, wenn kein Wasser abfließt. Alternativ wird oft auch die Wassermenge in l/m² (ebene Fläche) angegeben. 1 mm entspricht dabei genau 1 Liter/Quadratmeter.
Durch den Einsatz von Niederschlagsradar sind inzwischen auch flächendeckende Erfassungen möglich, welche wiederum durch punktuelle Messwerte verifiziert bzw. kalibriert werden können. Diese flächendeckenden Erfassungen sind vor allem im Bereich des Hochwassermanagements von Bedeutung.
Neben der reinen Niederschlagsmenge sind vor allem die Niederschlagsintensität und die Niederschlagsdauer charakteristisch.
Aus langfristigen (klimatologischen) Niederschlagsmessungen lassen sich statistische Berechnungen durchführen, um die mittlere Häufigkeit von unterschiedlichen Niederschlagsereignissen (v.a. Starkregenereignisse) anzugeben, welche Intensität und Dauer zueinander in Bezug setzt.
künstlicher Niederschlag
Niederschlag kann in bestimmten meteriologischen Konstellationen künstlich erzeugt werden, indem eine große Menge an Kondensationskernen (Silberjodid) in unterkühlte Wolken ausgebracht wird. Siehe dazu Hagelflieger.
Gesetzmäßigkeiten der räumlichen Verbreitung der Niederschläge
(1) In den Gebirgen hängen die Niederschlagsmengen von der Streichrichtung zum herrschenden Luftstrom ab.
(2) Festlandgebiete erhalten geringere Niederschläge als Meeresgebiete auf gleicher geographischer Breite.
(3) Hohe Niederschlagssummen in Äquatornähe und gemäßigten Breiten wechseln mit niedrigen Niederschlagssummen in den Außeräquatoriellen Tropen und Polargebieten ab.
(4) In den Tropen sind die Ostteile der tropischen Meere ganzjährig Feucht. Dagegen sind die Westteile nur im Sommer und im Herbst feucht.
Siehe auch: Klima, Wolkenbruch
Kategorie:Niederschlag
Kategorie:Wasser
simple:Precipitation
Wind
Als Wind wird in der Meteorologie eine gerichtete Luftbewegung in der Atmosphäre bezeichnet. Winde mit Windstärken zwischen 2 und 5 haben die Bezeichnung Brise. Winde mit Windstärken zwischen 6 und 8 bezeichnet man als Wind mit den Abstufungen starker, steifer und stürmischer Wind.
Bei Windstärken ab 9 spricht man von einem Sturm. Winde mit der Windstärke 12 bezeichnet man als Orkan. Eine heftige Luftbewegung von kurzer Dauer bezeichnet man als Bö. Auf der Erde beträgt die maximale Windgeschwindigkeit 520 km/h - diese wird auch im stärksten Tornado nicht überschritten und tritt in der Regel nur bei Jetstreams auf.
Jetstream zum Höhentief über dem Pol]]
Pol zu Westwinden ab (Westwinddrift)]]
Westwinddrift
Hauptursache für Winde sind Unterschiede im Luftdruck zwischen Luftmassen. Dabei fließen Luftteilchen aus dem Gebiet mit einem höheren Luftdruck (Hochdruckgebiet) solange in das Gebiet mit dem niedrigerem Luftdruck (Tiefdruckgebiet), bis der Luftdruck ausgeglichen ist. Es handelt sich bei einem Wind daher um einen Massenstrom, welcher nach dem zweiten Hauptsatz der Thermodynamik eine Gleichverteilung der Teilchen im Raum und damit eine maximale Entropie anstrebt. Die zugehörige Kraft bezeichnet man als Druckgradientkraft. Je größer der Unterschied zwischen den Luftdrücken ist, um so heftiger strömen die Luftmassen in das Gebiet mit dem niedrigeren Luftdruck und um so stärker ist der aus der Luftbewegung resultierende Wind.
Die Windrichtung, meist in Form einer Hauptwindrichtung angegeben, wird durch die Lage von Tiefdruckgebiet und Hochdruckgebiet bestimmt. Dabei wird sie aber durch die Corioliskraft in Bewegungsrichtung nach rechts (Nordhalbkugel) bzw. nach links (Südhalbkugel) abgelenkt. Unterhalb der freien Atmosphäre wird der Wind zusätzlich durch Reibung beeinflusst und kann auch durch morphologische Strukturen wie Berge, Täler und Canyons stark variieren (Beispiel: Föhn bzw. Fallwind, Aufwind, Talwind, Bergwind). Bei rotierenden Systemen wie Wirbelstürmen spielt zusätzlich die Zentrifugalkraft eine entscheidende Rolle. Man unterscheidet Grundsätzlich die meridionale und die zonale Komponente eines Windes.
Man teilt Winde daher auch in verschiedene Gruppen ein:
#Euler-Winde:
# - direkter Druckgradientwind
# - keine Coriolis-, Zentrifugal- oder Reibungskraft
# - Äquatornah (geringe Corioliskraft)
#geostrophische Winde bzw. quasigeostrophische Winde:
# - Gleichgewicht zwischen Druckgradient- und Corioliskraft
# - Isobarenparallel (ohne Krümmungen)
# - oberhalb der Bodenreibungsschicht (freie Atmosphäre)
# - hängt nur vom horizontalen Druckgradienten ab
##ageostrophische Windkomponente (isallobarischer Wind):
## - reale Ausgleichskomponente zum idealisierten geostrophischen Wind
## - basierend auf Fluktuationen, die zum Masseausgleich führen
#Gradientwinde:
# - Gleichgewicht zwischen Druckgradient-, Zentrifugal- und Corioliskraft
# - Isobarenparallel (mit Krümmungen)
# - oberhalb der Bodenreibungsschicht (freie Atmosphäre)
# - hängt nur vom horizontalen Druckgradienten ab
#zyklostrophische Winde:
# - Gleichgewicht zwischen Druckgradient- und Zentrifugalkraft
# - meist äquatornah (geringe Corioliskraft) oder hohe Windgeschwindigkeit
# - Auftreten nur bei Zyklonen
# - sofortige Instabilität des zyklostrophischen Gleichgeichts bei Antizyklonen
Auch eine Unterscheidung nach der Dimension und Beständigkeit der Winde ist üblich. Es werden dabei im wesentlichen drei Gruppen unterschieden:
#synoptischer Winde - umfasst alle obigen Winde bis auf ageostrophische Windkomponenten; große räumliche und in der Regel auch zeitliche Skalen)
#gerade noch vorhersagbare Winde - sehr lokal, beispielsweise an Morphologie orientiert
#stark lokale, also unvorhersagbare, räumlich wie zeitlich stark eingeschränkte Winde - Sekunden bis Minuten, wenige hundert Meter)
Die räumliche und zeitliche Skala sagt hierbei nichts über die letztendliche Stärke des Windes aus, besonders letztere sind daher und aufgrund ihrer Unberechenbarkeit sehr gefährlich für die Luftfahrt.
Auf einer Wetterkarte werden Linien gleicher Windrichtung als Isogonen und Linien gleicher Windgeschwindigkeit als Isotachen bezeichnet.
Siehe auch
- Planetarische Zirkulation
- Wind und Luftdruckgürtel
- Winde und Windsysteme
- Windenergie
- Windsog
- Barisches Windgesetz
- Korkenzieherströmung
- Seewind
- Passat
- Monsun
- Kármánsche Wirbelstraße (singende Drähte im Wind)
Weblinks
- [http://www.webgeo.de/beispiele/rahmen.php?string=1;k_403;1 WEBGEO-Lernmodul]
Kategorie:Meteorologie
ja:風
Dachtraufe
Als Dachtraufe, kurz Traufe bezeichnet man die Tropfkante am Dach eines Gebäudes. Hier fließt während eines Regens das gesammelte Wasser der Dachfläche ab, an der Traufe befindet sich daher meist eine Regenrinne. Die Länge der Traufe wird als Dachflächenbreite bezeichnet.
Die Traufe begrenzt eine geneigte Dachfläche nach unten - die obere Begrenzung ist der Dachfirst. Die seitlichen Begrenzungen heißen Ortgang.
Als Traufpunkt wird der Schnittpunkt - zwischen der senkrechten Außenfläche und der Dachhaut bezeichnet.
- Obwohl im geometrischen Sinne der Schnittpunkt zweier Flächen immer eine Strecke ist, wird die Projektion dieser Strecke als Punkt auf einer zur Strecke rechtwinkligen Ebene, z.B. der Schnitt- oder Ansichtszeichnung, abgebildet und als Traufpunkt bezeichnet.
Die Höhe zwischen Traufpunkt und dem Terrain wird als Traufhöhe bezeichnet. Sie ist keinesfalls mit der Höhe der Dachrinne über dem Erdboden zu verwechseln! Sie ist ein begrenzendes Maß im Bauplanungsrecht, deshalb muss sie zeichnerisch ermittelt werden. In einem Bebauungsplan kann beispielsweise die Traufhöhe festgeschrieben werden, die nicht überschritten werden darf. Sie hat u.a. Auswirkungen auf die Verschattung fremder Grundstücke.
Traufenständig
Traufenständig beschreibt die Lage eines Gebäudes zu der Straße, an der es steht.
Bei traufenständiger Bauweise steht die Traufe eines Hausdachs an der Straße, der Dachfirst verläuft ebenso parallel zur Straße.
Beispiele für traufenständige Bauweise finden sich in vielen niedersächsischen Fachwerkstädten wie etwa in Einbeck, Goslar oder das sachsen-anhaltinische Wernigerode.
Der Gegenbegriff zu traufenständig ist giebelständig.
Kategorie:Dach
DachrinneAls Dachrinne (umgangssprachlich Regenrinne oder Dachkalle) bezeichnet man eine Sammelrinne, die so montiert wird, dass sie das von der Dacheindeckung ablaufende Regenwasser sammelt und von der Dachfläche ableitet. Sie gibt es in unterschiedlichen Profilen (z. B. halbrund, kastenförmig) und für verschiedene Verwendungszwecke (z. B. vorgehängte Rinne, Aufdachrinne, innenliegende Rinne, Liegerinne, etc.). Neben den Standardrinnen sind klempnertechnisch beliebige Profile machbar. Dachrinnen werden aus Titanzink, Kupfer, Edelstahl oder PVC hergestellt. Die hier genannten Metalle bedecken sich durch natürliche Bewitterung mit einer Patina, die die Beständigkeit gegen Umwelteinflüsse beträchtlich steigert. Die manchmal etwas merkwürdigen Nennmaße der Rinnen sind durch zwei Umstände entstanden.
Früher wurden Zinkbleche im sogenannten Paketwalzverfahren hergestellt. Die maximale Größe der Blechtafeln betrug 1×2 m.
Man konnte Abkantungen wegen der schlechten Duktilität nur gegen die Walzrichtung machen und war so gezwungen die Blechtafeln in 1 m lange Teilstücke zu teilen (Schlesische Zinklehre). Man benannte die Rinnen deshalb nach dem Teiler für das Blech:
8-teilig = 250 mm Zuschnittsbreite
7-teilig = 285 mm Zuschnittsbreite
6-teilig = 333 mm Zuschnittsbreite
5-teilig = 400 mm Zuschnittsbreite
Obwohl Rinnen heute aus Titanzink (z. B. mit ca. 0,07 % bis 0,14 % Titan legiertes Zink) in beliebiger Länge und mit Kantungen in Walzrichtung hergestellt werden, wurde in Deutschland diese Benennung beibehalten und auch für andere Werkstoffe übernommen. Das Ausgangsblech muss auch nicht der angegeben Breite entsprechen. Abmessungen und sonstige Details sind in Europa in der EN 612 genormt.
Eine Dachrinne wird so mit Gefälle montiert (mindestens 0,5 % oder 1-3 mm/m), dass das darin gesammelte Regenwasser in Richtung des Ablaufrohres fließt. Die Größe einer Dachrinne wird nach der an das Ablaufrohr anzuschließenden Dachfläche, dem Dachgefälle und der örtlichen Niederschlagsmenge ermittelt.
Zubehörteile:
- Laubfangsysteme in Dachrinnen (sind stets mit dem wartungsausführenden Dachdecker oder Spengler zu beraten)
- Regenwasserfänger (weiches Wasser, gut für Gartenbewässerung)
- Blitzabbleitung (nur bei Metallrinnen und kraftschlüssig hergestellter Überlappung)
- Drachenköpfe (z. B. an den Enden als Dachschmuck)
- Ablaufstutzen (industriell oder handwerklich: konisch, länglich, geschwungen, Schweizer Bogen, Schwanenhals);
- Regenwasserfänger (industriell oder handwerklich hergestellte Rinnenkessel)
Kategorie:Dach
Dachfirst
Als Dachfirst, kurz First, bezeichnet man die höchste Kante an einem geneigten Dach. Dort treffen, außer beim Pultdach, zwei Dachflächen aufeinander.
Normalerweise ist der First waagerecht, er kann aber, wie auch die Traufe, mit positivem oder negativem Gefälle verlaufen. Man spricht dann von einem steigenden oder fallenden First. Dieser besondere Fall macht die Schiftung und den Abbund des Dachstuhls sehr anspruchsvoll.
Die Dacheindeckung am First besteht bei Pfannendächern aus den Firstziegeln oder Firststeinen.
Kategorie:Dach
Ortgang
Der Ortgang, auch Ort genannt, ist die seitliche Kante am geneigten Dach, die den Giebel eines Gebäudes nach oben begrenzt.
Der Ortgang verbindet Dachtraufe und Dachfirst miteinander.
Das dem Ortgang folgende Gesims wird im griechischen und römischen Tempelbau Schräggeison genannt.
Kategorie:Dach
GiebelGiebel ist
- ein Bauteil, das das Dach zur Seite abschließt, siehe Giebel (Bauteil)
- ein Vorort von Stuttgart, siehe Stuttgart-Giebel
- ein nach Deutschland eingeschleppter Fisch: Giebel s. a. Neozoen
Kehle (Dach)siehe auch: Kehle (Begriffsklärung)
Kehle (Begriffsklärung)
Als Kehle bezeichnet man eine Kante am Dach, an der zwei Dachflächen aufeinandertreffen, die zusammen eine Innenecke bilden. Siehe auch Grat.
Kategorie:Dach
Satteldach
Ein Satteldach ist die klassische, am häufigsten anzutreffende Dachform in kalten und gemäßigten Zonen. Es besteht aus zwei entgegengesetzt geneigten Dachflächen, die sich an der höchsten, waagrechten Kante, dem Dachfirst, treffen.
Der Grund für das häufige Vorkommen ist der einfache Aufbau des Dachstuhls und die rechtwinklige Form der Dachflächen. Damit entfallen Details, die einen hohen Arbeitsaufwand erfordern und anfällig für Schäden sind.
Hervorgehobene Bauten hatten häufig kompliziertere Dachformen, wie Walmdach oder Krüppel-Walmdach, die von der Grundform des Satteldachs abgeleitet sind.
siehe auch: Dachkonstruktion
Kategorie:Dach
Walmdach
Das Walmdach ist eine Variante des Satteldachs. Allerdings hat ein Walmdach nicht nur auf der Traufseite, sondern auch auf der Giebelseite (das ist die kurze Seite des Hauses) geneigte Dachflächen. Sie werden als Walm bezeichnet.
Ein vollständiger Walm ersetzt den Giebel, das Dach hat also an allen vier Seiten Schrägen. Ein Walmdach hat aber auf jeden Fall auch einen Dachfirst, sonst wäre es ein Pyramidendach, Zeltdach.
Ein Walm, dessen Traufe oberhalb der Traufe des Hauptdaches liegt (d.h.: der Giebel ist nicht vollständig abgewalmt) wird Schopfwalm genannt, populärer ist allerdings der Begriff Krüppelwalm, der eigentlich einen kleinen Walm bezeichnet, der zum Schutz der Giebelseite vor extremen Witterungen dient.
Ist nur der untere Teil des Daches abgewalmt (so dass ein Giebel im oberen Teil entsteht), heißt das Fußwalm.
Kategorie:Dach
DrempelDer Ausdruck Drempel (v. mittelhochdt.: drempel Türschwelle) bezeichnet
#im Bauwesen den im Dachgeschoss über den Fußboden hinausragenden Teil der Außenmauern bis zum Dachansatz, siehe auch Kniestock.
#in einer Schleuse den Mauervorsprung, über dem sich das bergseitige Schleusentor befindet und bei Schleusen mit Schützen in den Toren eigentlich Energievernichter heißt. Damit beim Ablassen des Wassers aus der Schleusenkammer das Boot nicht auf dem Drempel aufsetzt und beschädigt wird, ist die Lage des Drempels an der Wand der Schleusenkammer markiert und bei Talfahrt zu beachten. Bei Bergfahrt sieht man den Drempel als Mauer unterhalb des bergseitigen Schleusentores.
#im Niederländischen die Bodenwellen in der Straßenmitte zum Ausbremsen des motorisierten Individualverkehrs. Schild: Let op! Drempels.
Kategorie:Bauteil
KniestockAls Kniestock oder Drempel bezeichnet man die an der Traufseite eines Hauses über die Decke hinaus gemauerte Außenwand, auf der die Dachkonstruktion aufliegt. Je höher der Kniestock ist, desto mehr Stellfläche steht unter der Dachschräge zur Verfügung.
Bild:Kniestock.png
Kategorie:Bauteil
Kategorie:Dach
DachstuhlDer Dachstuhl ist die tragende Konstruktion eines Daches.
In der modernen Architektur werden diese Konstruktionen oft mit Beton und Stahl ausgeführt. Im Allgemeinen ist der Dachstuhl aber aus Holz und wird vom Zimmerer gefertigt.
Der Dachstuhl hat die Aufgabe die Dachdeckung zu tragen, und die anfallenden Lasten auf die tragenden Wände des Bauwerkes zu leiten.
Es werden, je nach den statischen Erfordernissen, verschiedene Konstruktionsformen, z.B. das Pfettendach, das Kehlbalkendach, das Sparrendach oder andere, unterschieden.
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Verschiedene Formen von Dächern können unter Dach gefunden werden. Konstruktionsarten unter Fachbegriffe der Zimmerei#Konstruktionen.
Kategorie:Dach
DachpappeDachpappe ist eine mit Steinkohlenteer getränkte Pappe, in die grobkörniger Sand oder feiner Kies eingewalzt wurde. Man verwendet sie in der Bauwirtschaft zum Beispiel zur Isolierung von Flachdächern oder Bedeckung einfacher Holzdächer (Gartenlauben, Gerätehäuschen u. ä.). In gemauerten Kellerwänden wird sie zwischen Ziegellagen eingearbeitet, um von unten in das Mauerwerk einziehende Feuchtigkeit aufzuhalten.
Kategorie:Baustoff
Wegen der gesundheitlichen (krebserregend) und ökologischen Belastung kommt Teer seit Jahrzehnten nicht mehr zum Einsatz. Seit Anfang der 70er Jahre wird Bitumen bzw. Polymerbitumen verwendet. Die Dachbahnen sind seitdem völlig frei von Teer. Teerdachbahnen werden (in Europa) gar nicht mehr hergestellt.
PfetteEine Pfette (auch: Fette) ist in der Zimmerei ein im Allgemeinen parallel zum First verlaufender Holzbalken, auf dem die Sparren des Dachstuhls aufliegen Stuhlrahmen.
In Ausnahmefällen ersetzt die Pfette auf den Sparren liegend die Leersparren und nimmt die Dachdeckung direkt auf.
Stuhlrahmen
;Firstpfette : Die Firstpfette bildet zusammen mit den Sparren den First der Dachkonstruktion. Sie verteilt die Last auf ein Ständerwerk.
;Fußpfette : Die Fußpfette liegt auf der Außenhaut des Gebäudes, zum Beispiel dem Mauerwerk, um die Last des Dachstuhls zu verteilen. An der Fußpfette können die aufliegenden Sparren befestigt werden.
;Mittelpfette : Bei sehr langen Sparren, in der Regel länger als fünf Meter, werden Mittelpfetten eingebaut, um ein Durchbiegen der Sparren zu vermeiden.
;Flugpfette : Bei langen Vordächern wird zur Unterstützung der Sparren im Vordachbereich eine Pfette eingebaut. Die Pfette muß nicht zwangsläufig parallel zum First laufen, da bei einem verschobenen Grundriß die Pfette schräg läuft und steigt!
Siehe auch
- Pfettendach, Sparrendach
- Portal:Architektur und Bauwesen
Kategorie:Dach
Sparre
Ein Sparren (von Sparre = Sperre) ist ein (schräger) Dachstuhlbalken und als Sparren werden die geneigten Träger des Dachstuhles eines Gebäudes bezeichnet.
Sie können je nach Konstruktionsweise aus massiven Holzbalken (Kanthölzern), Brettschichthölzern, Stahlprofilen, Aluminiumprofilen oder Stahlbetonträgern bestehen. Sie bilden einen Teil der tragenden Konstruktion des Dachstuhls.
Unterhalb der Sparren befinden sich bei einem Pfettendach die horizontal verlaufenden Pfetten. Bei einem Sparrendach ist dieses System umgekehrt. Die unten liegende Balkenlage wird jeweils statisch als Primärkonstruktion, die darüberliegende als Sekundärkonstruktion bezeichnet. Bei einem Pfettendach wird die Sekundärkonstruktion somit von den Sparren gebildet.
Oberhalb der Sparren befindet sich die Dachhaut. Bei einem Holzdachstuhl mit Ziegeldeckung besteht diese üblicherweise (von unten nach oben) aus einer Schalung, einer Unterdeckung, einer Konterlattung, einer Lattung und einer Dachdeckung aus Dachziegeln. Zwischen den Sparren befindet sich bei diesem Aufbau normalerweise die Wärmedämmung und die Hinterlüftung, darunter die Dampfsperre und die Schalung (innen).
Unterbrechungen der Sparren werden durch sogenannten Wechsel aufgefangen. Diese werden beispielsweise für Gauben, Dachflächenfenster, Ausstiege und Kamine benötigt. Wechsel sind meist konstruktiv genauso stark wie die dazugehörigen Sparren ausgebildet. Sie verlaufen horizontal und verteilen die Last auf die angrenzenden Sparren.
Besondere Sparrenformen sind die sogenannten Gratsparren (an den Außenkanten, den sogenannten Graten, eines Walmdaches) und die Kehlsparren (an den Innenkanten, den sogenannten Kehlen, eines komplexen Daches).
Je nach Position der Sparren tragen diese weitere Namen:
- Haupt- oder Leersparren sind durchgehende Sparren (von der Traufe bis zum First) die innerhalb der Hauptfläche des Daches liegen.
- Giebelsparren liegen direkt an oder auf dem Giebel.
- Flugsparren liegen ausserhalb des Giebels, wenn das Dach einen Überstand hat.
- Schifter sind kürzere Sparren die sich an einen Gratsparren anschmiegen.
Siehe auch
Pfettendach, Sparrendach, Dachstuhl, Portal:Architektur und Bauwesen
Kategorie:Dach
DachlatteDachlatten werden auf den Sparren befestigt um die Dachdeckung
zu tragen.
Dachlatten bestehen aus Holz in Standardabmessungen zwischen 24 x 48 mm und 60 x 80 mm. Sie werden im Gegensatz zu Sparren nicht hochkant sondern flach befestigt. Der Abstand der Dachlatten hängt von der verwendeten
Dachdeckung ab.
Kategorie:Dach
FlachdachFlachdächer sind Dächer, die nur eine geringe Neigung aufweisen (unter 10 Grad). Sie werden oft an mehreren Stellen in der Dachfläche entwässert und sind allseitig begrenzt von einer Erhöhung, auch Attika genannt.
Typische Materialien zur Abdichtung von Flachdächern sind Bitumen-Schweißbahn und Dachfolie. Um die Dachfolie stärker vor UV-Strahlung zu schützten, werden Flachdächer begrünt.
Als besonders langlebig und widerstandsfähing haben sich EPDM-Dichtungsbahnen aus Kautschuk erwiesen.
Ausser den o.g. Abdichtungen sind auch Dacheindeckungen in Edelstahl 14404 möglich. Diese zeichnen sich durch praktisch unbegrenzte Lebensdauer und absolute Wurzelfestigkeit aus.
Flachdächer werden als Warmdach oder als Kaltdach ausgeführt.
Ergänzung:
Es gibt auch die Definition, dass Flachdächer wasserdicht sein müssen, Steildächer jedoch nur regensicher. Eine weitere Definition sagt, dass wasserdichte Flachdächer aus flächigen Dichtstoffen (eben z.B. bahnenförmig) bestehen, Steildächer hingegen aus schuppenförmig angeordneten Einzelteilen (Dachziegel, Dachsteine, Schiefer, Schindeln).
Dachfolie ist kein Begriff der technischen Terminologie. Hier heißen die Kunststoff-Dachdichtungsbahnen. Kunststoffe werden hier z.B. folgende verwendet: POCB, PVC, PIB, ECB etc. Bei Bitumen unterscheidet man beim Bitumen selbst unter Normalbitumen, Elastomerbitumen und Plastomerbitumen.
Kategorie:Dach
Weblinks
- [http://www.infoline-flachdach.de Infoline-Flachdach] - Online-Lexikon mit Basiswissen, Beispielen, Terminen, Adressen, ...
Pultdach
Ein Pultdach ist ein Dach mit nur einer geneigten Dachfläche. Die untere Kante bildet die Dachtraufe, die obere den Dachfirst. Zu beiden Seiten befinden sich die Ortgänge.
siehe auch: Dachkonstruktion
Kategorie:Dach
Walmdach
Das Walmdach ist eine Variante des Satteldachs. Allerdings hat ein Walmdach nicht nur auf der Traufseite, sondern auch auf der Giebelseite (das ist die kurze Seite des Hauses) geneigte Dachflächen. Sie werden als Walm bezeichnet.
Ein vollständiger Walm ersetzt den Giebel, das Dach hat also an allen vier Seiten Schrägen. Ein Walmdach hat aber auf jeden Fall auch einen Dachfirst, sonst wäre es ein Pyramidendach, Zeltdach.
Ein Walm, dessen Traufe oberhalb der Traufe des Hauptdaches liegt (d.h.: der Giebel ist nicht vollständig abgewalmt) wird Schopfwalm genannt, populärer ist allerdings der Begriff Krüppelwalm, der eigentlich einen kleinen Walm bezeichnet, der zum Schutz der Giebelseite vor extremen Witterungen dient.
Ist nur der untere Teil des Daches abgewalmt (so dass ein Giebel im oberen Teil entsteht), heißt das Fußwalm.
Kategorie:Dach
Krüppelwalmdach
Das Walmdach ist eine Variante des Satteldachs. Allerdings hat ein Walmdach nicht nur auf der Traufseite, sondern auch auf der Giebelseite (das ist die kurze Seite des Hauses) geneigte Dachflächen. Sie werden als Walm bezeichnet.
Ein vollständiger Walm ersetzt den Giebel, das Dach hat also an allen vier Seiten Schrägen. Ein Walmdach hat aber auf jeden Fall auch einen Dachfirst, sonst wäre es ein Pyramidendach, Zeltdach.
Ein Walm, dessen Traufe oberhalb der Traufe des Hauptdaches liegt (d.h.: der Giebel ist nicht vollständig abgewalmt) wird Schopfwalm genannt, populärer ist allerdings der Begriff Krüppelwalm, der eigentlich einen kleinen Walm bezeichnet, der zum Schutz der Giebelseite vor extremen Witterungen dient.
Ist nur der untere Teil des Daches abgewalmt (so dass ein Giebel im oberen Teil entsteht), heißt das Fußwalm.
Kategorie:Dach
MansarddachDas Mansarddach geht auf den französischen Architekten Mansart zurück, der jedoch nicht Erfinder dieser Bauform war. Bei dieser Dachkonstruktion weisen die Dachflächen einen Knick auf, das Dach ist also im unteren Bereich wesentlich steiler als oben. Unter dem Dach entsteht so ein zusätzlicher Wohnraum für eine oder mehrere Mansarden.
Diese Konstruktion hatte ursprünglich steuerliche Gründe, als die Grundsteuer nach der Anzahl der Vollgeschosse erhoben wurde. Mit einem Mansarddach konnte eines oder mehrere Wohngeschosse im Dach untergebracht werden, ohne dass diese Wohnungen merkliche Dachschrägen aufwiesen und steuerlich bemessen wurden.
GrundsteuerGrundsteuer]Grundsteuer
Kategorie:Dach
TonnendachEin Tonnendach ist gewölbt wie eine halbe liegende Tonne. Diese Dachform ist eher selten, sie wird manchmal für Dacher von Industriebauten verwendet. Siehe unter Tonnengewölbe in Gewölbe.
Der neueste Trend sind allerdings Carports mit Tonnendach (auch Bogendach genannt).
Ein Tonnendach ist eine Dachform, deren Querschnitt ein Kreissegment darstellt.
TonnendachEin Tonnendach ist gewölbt wie eine halbe liegende Tonne. Diese Dachform ist eher selten, sie wird manchmal für Dacher von Industriebauten verwendet. Siehe unter Tonnengewölbe in Gewölbe.
Der neueste Trend sind allerdings Carports mit Tonnendach (auch Bogendach genannt).
Ein Tonnendach ist eine Dachform, deren Querschnitt ein Kreissegment darstellt.
Sheddach
Ein Sheddach ist eine Form der Dachkonstruktion, die vor allem bei großflächigen Bauten wie zum Beispiel Fabrikhallen zum Einsatz kommt. Durch mehrfaches Hintereinandersetzen von kleinen satteldachartigen Aufbauten bleibt die Dachhöhe insgesamt gering. Die Neigung der beiden Seiten jedes Reiters ist in der Regel verschieden, die steile Seite wird gerne auch in Glas ausgeführt, um eine ausreichende Beleuchtung der Halle zu gewährleisten. Die Glasseite ist meist von der Sonne abgewandt um blendfreies Licht in die Halle zu bekommen.
Kategorie:Dach Robert LaytonThe Honourable Robert "Bob" E. J. Layton, PC (December 25, 1925 - May 9, 2002) was a Canadian politician.
Robet Layton was born in Montreal, and graduated from McGill University in 1947. He spent much of his professional career running an engineering consulting business in Montreal, Quebec.
The son of former Quebec cabinet minister Gilbert Layton, he became a political activist for the Liberal Party of Canada, running unsuccessfully for the party's nomination for a seat in the Canadian House of Commons.
In the 1980s, he joined the Progressive Conservative Party of Canada, and was elected to Parliament in the 1984 election from the Quebec riding of Lachine. He served as Minister of State for Mines in the federal cabinet of Prime Minister Brian Mulroney from 1984 to 1986.
He was re-elected to the House of Commons in the 1988 election, and retired from politics in 1993.
Layton's son, Jack Layton is the current leader of the New Democratic Party.
Layton, Robert
Layton, Robert
Layton, Robert
Layton, Robert
Layton, Robert
Layton, Robert
Layton, Robert
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